Angst vor Arbeitslosigkeit?


Die meisten Menschen haben Angst vor einer Arbeitslosigkeit. Drastische Einkommenseinbußen sind die Folge… i.d.R. hat man sich ja mit „seinem“ Einkommen eingerichtet. Gerade, wenn man Familie und vielleicht noch hohe Miet- oder Darlehensraten hat, können die Kosten nicht mal eben schnell erheblich reduziert werden.

Was tun, sprach Zeus?

Beantragen Sie doch eine Arbeitslosigkeitsversicherung.

Diese zahlt Ihnen für 12 Monate die abgesicherte Rate (maximale Rate 500€ monatlich) bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit. Außerdem sind in diesem Zeitraum keine Beiträge zu zahlen. Wenn Sie dann wieder in Lohn und Brot stehen, können Sie nach 12 Monaten die Leistungen wieder In Anspruch nehmen, was hoffentlich nicht erforderlich sein wird…

Höhe des Arbeitslosengeldes:

Vereinfacht dargestellt:
Brutto bis zur Beitragsbemessungsgrenze geteilt durch 365 Tage, abzgl. pauschal 21% Sozialversicherung, abzgl. Lohnsteuer und Soli= tägliches Leistungsentgelt.
Dieses x 60%, bzw. x 67% (wenn mind. 1 Kind). Das ist dann der tägliche Zahlbetrag.
Schreck lass nach, Ihnen fehlt dann fast die Hälfte vom Netto, die oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze Verdienenden gucken natürlich noch stärker in die Röhre. Mehr als 2.300€ für die Gutverdiener fällt das Arbeitslosengeld nicht aus. Da sind dann auch 500€ monatlich zusätzlich aus einer Arbeitslosigkeitsversicherung viel wert.
Also: verdient ein Lediger ohne Kinder 6.000€ brutto, hat er ein Netto von 3.373,01€ und hätte ein Arbeitslosengeld in Höhe von 1.857,30€. Ihm fehlen mal eben 1.500€ – und das jeden Monat!

Bei 4.000€ brutto = 2.396,42€ netto = 1.406,10€ Arbeitslosengeld. Ihm fehlen schlappe 1.000€ monatlich.

Voraussetzungen für die private Arbeitslosigkeitsversicherung (Ratenausfallschutz):
– Arbeitslosmeldung bei der Agentur für Arbeit
– keine bezahlte Beschäftigung
– aktives Bemühen um eine Arbeitsstelle
– Selbständige gelten als arbeitslos, wenn sie ihre selbständige Tätigkeit unfreiwillig und nicht nur vorübergehend eingestellt haben.
– Vertrag läuft bereits 90 Tage
– mind. 18 Jahre, aber unter 65 Jahre alt
– vor Eintritt der Arbeitslosigkeit mindestens 6 Monate ununterbrochen bei demselben Arbeitgeber vollzeitbeschäftigt oder mindestens 12 Monate ununterbrochen vollzeitbeschäftigt (also Arbeitgeberwechsel möglich) gewesen sein. Übrigens: Vollzeit heißt hier = 18 Stunden wöchentlich
– bei Vertragsabschluss keine Kenntnis über die vorstehende Beendigung des Arbeitsverhältnisses (Stichwort: brennendes Haus versichern).
– keine Kündigung aufgrund vorsätzlichen Fehlverhaltens
– keine berufliche Weiterbildung/Ausbildung

 

Und was kostet Sie der Spaß? 500€ monatliche Absicherung kosten 34,53€ monatlich. Es wird kein Ratenzahlungszuschlag erhoben.

hier berechnen

 

Interesse, den Lebensstandard auch bei Arbeitslosigkeit zu halten und nicht die Reserven (im Schnitt 1.000€ x 12 Monate = 12.000€ Notgroschen gehen flöten) aufzubrauchen:  www.finesurance.de.

Artikel vom 13.06.2014

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