Berufsunfähigkeitsrente gebongt – Altersarmut trotzdem vorprogrammiert!


Wer denkt, es ist bei eingetretener Berufsunfähigkeit und der dann folgenden Berufsunfähigkeitsrente alles gebongt, irrt sich gewaltig! Altersarmut droht! Sie schauen beruhigt in die Zukunft. Ja, ich habe an alles gedacht: Private Rentenversicherung(en) abgeschlossen, Berufsunfähigkeits-Vorsorge geschaffen – alles paletti also. Dass Ihnen im Bedarfsfall die Berufsunfähigkeitsrente aber dennoch großen Kummer bereiten wird, merken Sie erst sehr viel später: im Rentenalter! Hoffentlich aber auch doch schon vorher! Berufsunfähigkeitsrente – meist nicht ausreichend! Es ist völlig irrelevant, ob Sie privat bzgl. Berufsunfähigkeit vorgesorgt haben oder nur gesetzlich abgesichert sind. So oder so können Sie in den allermeisten Fällen davon ausgehen, dass es hinten und vorne nicht reicht. Eine Berufsunfähigkeit und spätere Berufsunfähigkeitsrente sind eine Wissenschaft für sich. Wer hier einfach nur „irgendwie“ abgesichert ist, ist im Prinzip nicht wirklich abgesichert. Ich lege meine Hände dafür ins Feuer, dass in 95 % der Fälle einer bereits bestehenden privaten Absicherung der Lebensstandard nicht aufrechterhalten werden kann. Es gibt so viele Tücken und Fallen, die ein Laie kaum absehen kann. Und dann? Tja, dann müssen eben die privaten Rentenversicherungen herhalten, die allesamt gekündigt werden. Anders ist Ihr Leben trotz Berufsunfähigkeitsrente nicht zu finanzieren.In den Zeiten der Berufsunfähigkeit kommen Sie also irgendwie gerade so durch. Spätestens im Rentenalter allerdings gucken Sie ins Leere (der mühsam aufgebaute Lebensstandard kann nicht aufrechterhalten werden) und dürfen mit großer Wahrscheinlichkeit Hartz IV beantragen. Und das, wo Sie einst dachten, Sie haben an alle Absicherungen gedacht! Wer Berufsunfähigkeitsrente bezieht, schmälert auch aus anderen Gründen seine spätere Rente!

Werden Sie beispielsweise mit 40 oder 50 Jahren berufsunfähig, fehlen Ihnen ein paar entscheidende Jährchen, die Sie in die Rentenkasse einzahlen. Denn ab Berufsunfähigkeits-Eintritt sieht die Rentenkasse von Ihnen (so gut wie) nichts mehr. Was heißt das? Voll Berufstätige erhalten sowieso nur geschmälerte 40 % des Bruttoeinkommens. Wie viel es dann bei Ihnen sein werden, wenn Sie mit 45 bereits aus dem aktiven Berufsleben zwangsweise ausscheiden müssen, können Sie sich nun ausmalen: fast nichts mehr! Doppelte Strafe also für alle Menschen, die berufsunfähig werden und eine Berufsunfähigkeitsrente beziehen müssen: weniger gesetzliche Rente und alle privaten Absicherungen geschröpft. Lebensstandard, Lebensabend ade!

Es gibt es aber doch noch: das Schmankerl im Falle einer Berufsunfähigkeitsrente!

Besser gesagt, gibt es das Schmankerl schon lange vorher: Sollten Sie in Ihren Rentenversicherungen noch keine Beitragsbefreiung im Falle einer Berufsunfähigkeit enthalten haben, können Sie das jetzt problemlos nachholen. Ich finde, das sind tolle Aussichten im sonst so undurchsichtigen Dschungel und der Verkettung von Berufsunfähigkeit, finanzielle Notlage, spätere Altersarmut.

Fazit: Egal, wie Sie es auch drehen und wenden – egal, wie Sie auch bisher davon überzeugt sind, an alles gedacht zu haben: Mit ziemlicher Sicherheit gibt es Tücken und Lücken in Ihren Absicherungen, die gerade im Falle einer Berufsunfähigkeit entweder schon während der Berufsunfähigkeit ins finanzielle Fiasko führen (Absicherung nicht ausreichend,  nicht hoch und lange genug abgeschlossen!) oder dann eben spätestens, wenn die Berufsunfähigkeitsrente endet und Sie ins Rentenalter mit Minirente eintreten. Weitere Infos und Hilfen: www.finesurance.de.

 

Sie brauchen jemanden, der Ihre Beiträge bei Berufsunfähigkeit weiterbezahlt. Lassen Sie das doch eine Versicherung machen.

Artikel vom 10.06.2014