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Was ist aus steuerlicher Sicht für Sie vorteilhafter – ein Krankengeld aus der gesetzlichen Krankenversicherung oder aus der privaten Krankenversicherung?

Häh? Das ist doch total egal. Krankengeld ist Krankengeld. Pause. Ähhh, gibt es da denn einen Unterschied? Aber holla.

Beide Zahlungen sind steuerfrei, das ist gut. Aber eins unterliegt dem Progressionsvorbehalt. Das heißt, dass Sie unter Berücksichtigung des Krankengeldes in eine höhere Steuerklasse rutschen und damit faktisch mehr Steuern zahlen als der andere. Was meinen Sie, wer trägt hier (mal wieder) den Vorteil davon?

Richtig geraten, die mit der privaten (Zusatz)-Versicherung.
Wie das monetär aussehen kann, zeigt Ihnen nachstehende Tabelle:

Steuer Krankengeld

 

 

 

 

 

 

Der gesetzliche Versicherte zahlt also mehr Steuern als der privat versicherte. Das liegt daran, dass der gesetzlich versicherte Angestellte ja auch ein höheres Einkommen hat, oder wie waren noch mal die Voraussetzungen, um sich privat versichern zu können? Ach, da hab ich ja was verwechselt (kann ja mal passieren…), Angestellte können sich ja nur privat krankenversichern, wenn Sie MEHR verdienen als der schnöde Angestellte. Dann ist es auch nur gerecht, dass er im Krankheitsfall weniger Steuern zahlt als ein Normalverdiener…GKV= gesetzliche Krankenversicherung
PKV = private Krankenversicherung

Aber versagt (ich wollte eigentlich „wer sagt“ schreiben) hat hier wohl die Politik…, auch wenn das höchstrichterlich so festgestellt wurde.
Aber wer sagt, denn, dass das Leben ein Ponyhof sei. Natürlich handelt es sich hier nicht um eine Steuerberatung.

Mehr Informationen zu privaten Krankentagegeldversicherungen erhalten Sie bei mir Claudia Möller Versicherungsmaklerin Grabau, cm@finesurance.de.

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