Eignen sich Aktien für die Altersvorsorge?


Aktien sind spekulativ, unsicher. Ich kann mein ganzes Geld verlieren. Ja das stimmt –kurzfristig gesehen.

Schauen Sie sich beiliegende Grafik des Deutschen Aktieninstituts an: https://www.dai.de/files/dai_usercontent/dokumente/renditedreieck/2017-12-31%20DAX-Rendite-Dreieck%2050%20Jahre%20Web.pdf

Wenn ich mein Geld morgen oder übermorgen wieder benötige, dann sind Aktien stark spekulativ. Das Sparen für die Altersvorsorge läuft jedoch langfristig ab.

Lesen Sie dazu diesen Artikel:

https://www.dia-vorsorge.de/private-altersvorsorge/eignen-sich-aktien-zur-altersvorsorge/

Fazit: Je kürzer die Laufzeit, desto spekulativer. Ab 20 Jahren Anlagedauer gab es nur noch positive Renditen.

Jetzt entscheide jeder selbst, wofür er sich entscheidet.

Wer besitzt eigentlich Aktien?
Schauen Sie hier (insbesondere ab Seite 13 ff):
https://www.dai.de/files/dai_usercontent/dokumente/Statistiken/2016-02-09%20Aktionaerszahlen%202015%20Datentabellen%20Web%20FINAL.pdf

Also in erster Linie die männlichen Gutverdiener aus „Westdeutschland“ mit einem höheren Bildungsabschluss. Muss das so bleiben? Das darf zum Glück jeder für sich selbst entscheiden (naja, manche „Entscheidungen“ lassen einem schwer oder gar keine Wahl).

Natürlich kann ich nur das Geld investieren, das ich auch besitze. Wenn ich es brauche, um mein monatliches Dasein zu sichern, kann ich nicht in Aktien investieren, selbst wenn ich wollte. Existenzielle Hindernisse. Leider.
Wenn ich die notwendigen existenziellen Risiken (z.B. durch Privathaftpflicht, Krankentagegeld, Pflegezusatz, Berufsunfähigkeit, Risikoleben) schon nicht abgesichert habe und auch kein Geld für einen Notgroschen (ca. 3 Monatsgehälter) zur Verfügung steht, dann muss ich mir keine Gedanken über mein späteres Rentendasein machen. Denn heute ist ein Tag und morgen ist ein Tag – und das ist jetzt. Gerade uns sicherheitsliebenden Deutschen mag es schwer fallen, noch nicht einmal das Heute dauerhaft ausreichend absichern zu können.