Früh übt sich, wer ein Meister werden will!


Herzlichen Glückwunsch zum Schulabschluss! Herzlichen Glückwunsch zum Ausbildungsplatz. Sicher hat man Sie gleich bei Eröffnung eines Bankkontos (für die Gehaltsüberweisung) darauf hingewiesen, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung wichtig ist, vielleicht wurde Ihnen aber auch ein Bausparvertrag als das Nonplusultra verkauft. Es ist Monatsende und der Bankmitarbeiter hat sein Pensum an Bausparverträgen noch nicht erfüllt. 
„Pfffffffff, erst mal ein wenig Geld verdienen. Jetzt habe ich ja noch gar nichts, das ich ausgeben könnte.“ Das ist eine weise Entscheidung – einerseits. Aber andererseits nicht.
Eine weise Entscheidung, weil die Qualität der Bedingungen darüber entscheidet, ob Sie später eine Leistung bekommen oder nicht. Woher sollen Sie wissen, dass die Bedingungen der Bank toll sind? Wollen Sie sich auf das Hochglanzprospekt oder das nette Lächeln des Bankmitarbeiters verlassen. Das würde ich nur tun, wenn ich verlassen sein möchte.

Ansonsten gilt jetzt erst einmal „andererseits“. Andererseits ist die Absicherung nämlich jetzt schon wichtig. Hier sollten Sie aus dem Vollen schöpfen und einen Fachmann oder eine Fachfrau ran lassen. Selbst Verbraucherschützer und einschlägige Testzeitschriften empfehlen diesen Abschluss so früh wie möglich zu tätigen!

Warum sollten Sie als Azubi eine Berufsunfähigkeitsversicherung beantragen?
1. Jeder 4. 20-Jährige wird vor 65 Jahren berufsunfähig. Woher bekämen Sie dann Geld? Portemonnaie Mama? Das wird statistisch gesehen, vor Ihrem dauerhaft geschlossen. Bleibt noch der Staat (Hartz IV). Wollen Sie das?


2. Die durchschnittliche Erwerbsminderungsrente vom Staat betrug bei Männern 2011 673€, bei Frauen 597€. 2001 waren es übrigens noch 809€ bei Männern und 617€ bei Frauen (ohne Inflation). Reicht Ihnen das heute? Reicht Ihnen das auch, wenn Sie später Kinder haben, ein Haus im Grünen oder in der Stadt Ihr Eigen nennen wollen…?
3. Der Staat zieht sich also auf der Ausgabenseite aus der Privatsphäre des Einzelnen immer weiter zurück. Siehe Punkt 2: sinkende EM-Renten bei steigenden Einkommen und Inflationsrate….Glauben Sie, diese Tendenz wird sich umkehren, gleich bleiben oder vielleicht sogar verstärken?


4. Sie sind heute gesünder als morgen oder in 3 Jahren. Ich erlebe leider immer wieder, dass gerade zum Abschluss hin gerne ein Therapeut aufgesucht wird. Dieser soll helfen, das Pensum zu schaffen, dem Druck standzuhalten, die Ausbildung mit Erfolg abzuschließen, einen interessanten und auch gut bezahlten Job zu finden…
Dieser Therapeutenbesuch ist leider ein No-Go für die Versicherer. „Sie können in 10 Jahren nochmals anfragen“, heißt es dann lapidar. „Bitte? Dann bin ja 10 Jahre älter – und auch 10 Jahre kränker.“ Dann ist die Wahrscheinlichkeit, eine Absicherung zu bekommen, noch geringer. Was heißt das für die Zukunft? Haus? Familie ernähren?
5. Der heutige Beitrag ist gering! So um die 30-50€ monatlich. Wählen Sie einen leistungsstarken Einsteigertarif, kommen Sie auch schon mit knapp 20€ davon. Das Gute daran: Sie sichern sich die Option, später, wenn Sie (mehr) Geld verdienen,
  die abgesicherte Rente aufzustocken und zwar ohne nochmals Gesundheitsfragen zu beantworten. Sie können also beruhigt zum Arzt gehen, ohne sich Gedanken zu machen, ob Sie aufgrund dieses Arztbesuches später evtl. keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekämen. Ich weiß, da denken Sie heute nicht drüber nach, hätte ich auch nicht, sollten Sie aber….Es wäre super gewesen, hätte mich jemand auf die Dringlichkeit hingewiesen.

Handeln Sie jetzt oder Sie werden behandelt!
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Artikel vom 22.07.2014

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