Machen Sie sich auch manchmal Sorgen um Ihr Kind?


Machen Sie sich auch manchmal Sorgen um Ihr Kind? Kleine Kinder – kleine Sorgen – große Kinder –  große Sorgen ist ein landläufiges Sprichwort mit einem wahren Kern. Das eigene Kind bleibt doch immer das eigene Kind.  Auch wenn es erwachsen ist, machen wir uns manchmal Sorgen. Da macht ein gerade volljährig gewordenes Kind mit seinem neuen Auto und seinen Freunden eine Spritztour. Selbstverständlich ist das Kind nüchtern. Leider kann es den Straßenverkehr noch nicht so gut einschätzen. Die Erfahrung fehlt. Es passiert genau das, was hoffentlich Ihnen und Ihrer Familie nicht passiert: Das Kind hat einen Unfall. Die Eltern rasen aufgeregt in die Uniklinik (bauten bald noch selbst einen Unfall), wollen wissen, was mit Ihrem Kind war. Und jetzt passiert etwas, das Ihnen nach Lesen dieses Artikels bestimmt nicht passieren wird. Der Arzt fragt die Eltern nach der Vollmacht. „Wie? Was für eine Vollmacht? Ich will doch nur wissen, was mit meinem Kind los ist. Das müssen Sie mir doch sagen.“ Der Arzt beruft sich auf die ärztliche Schweigepflicht: „Tut mir Leid, Ihr Kind ist volljährig. Keiner darf für Ihr Kind entscheiden. Ab der Volljährigkeit ist jeder für sich selbst verantwortlich. Ich darf Ihnen leider keine Auskunft geben.“ Lassen Sie das mal kurz sacken. Ja genau, dahin, wo es richtig weh tut. Der eine merkt`s im Bauch, der andere im Kopf, manchen zwickt es in den Beinen. Was ist das für ein Gefühl?

Sie haben die Erfahrung. Bevor Sie Ihrem Kind am 18. Geburtstag die Geschenke überreichen, lassen Sie es unten rechts unterschreiben. Und hier spreche ich nicht von der neuen Waschmaschine oder einem Zeitschriftenabo, sondern einer Vorsorgevollmacht. Mit einer Vorsorgevollmacht wäre das nämlich nicht passiert. Die Eltern hätten die Vorsorgevollmacht vorgelegt, hätten sofort Auskunft bekommen und wären nicht unnötig lange im Ungewissen geblieben, sondern hätten Klarheit über den Gesundheitszustand Ihres Kindes gehabt.

Was ist denn alles so wichtig, wenn man volljährige Kinder hat?

  1. Vorsorgevollmacht (siehe Beispiel oben)
  2. Patientenverfügung
  3. Organspendeausweis (andere Länder, andere Sitten. In manchen Ländern ist eine Organentnahme möglich, wenn man keinen Organspendeausweis hat. Im Organspendeausweis kann man das Kreuz übrigens auch bei „Nein, ich bin nicht bereit, Organe zu spenden“ setzen.
  4. Bankvollmacht (für den Notfall – siehe Beispiel oben)
  5. Ggfs. Testament
  6. Ggfs. Privathaftpflichtversicherung
  7. Berufsunfähigkeitsversicherung (Abschluss spätestens jetzt in Erwägung ziehen) Früh übt sich, wer ein Meister werden will!  Der frühe Vogel pickt den Wurm
  8. Pflegezusatzversicherung
  9. Bedingungen der Unfallversicherung prüfen. Jetzt wird`s teurer.
  10. Ihr Kind darf Darlehen aufnehmen. Hoffentlich gerät es an eine seriöse Bank!

 

Ich unterstütze Sie gerne dabei, hier die richtigen Entscheidungen zu treffen, um entspannter durchs Leben gehen zu können.

Wir können unsere Kinder nicht in Watte packen und alle Gefahren vorher aus dem Weg räumen, aber wir können den worst case so geregelt haben, dass wir handlungsfähig sind und bleiben. Treffen Sie die richtigen Entscheidungen. Sie haben die Erfahrung. Ihr Leben und das Ihrer Kinder sind zu kostbar, um es dem Zufall zu überlassen. Claudia Möller Versicherungsmakler. Mail: cm@generationenberaterin.de, www.generationenberaterin.de

Artikel vom 03.02.2016

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