staatliche Leistungen im Sinkflug


Gesetzliche Leistungen bei Erwerbsminderung

Staatliche Leistungen im Sinkflug

49%  der Deutschen haben Angst vor einer schweren Erkrankung. Gleichzeitig glauben 52%, der Staat, die gesetzliche Rentenversicherung sichere bei Berufsunfähigkeit das Einkommen. Da ist so jedoch nicht ganz richtig.

Denn wann bekommen Sie Geld von der Rentenversicherung? Hier beginnt der Sinkflug….

Vor 1.1.61 Geborene haben etwas mehr Glück als andere, da es zumindest einen Berufsschutz gibt. Höhe dieser Rente: ca. die halbe Erwerbsminderungsrente, also 17% Nach 1.1.61 Geborene erhalten nur noch eine Erwerbsminderungsrente. Wenn Sie noch rein theoretisch irgendeiner Tätigkeit nachgehen können (Briefe eintüten, Pförtner), bekommen Sie kein Geld.  Wenn Ihr theoretisches Restleistungsvermögen weniger als 3Std tgl. beträgt, erhalten Sie die volle Rente. Diese beträgt dann rund 34% vom Brutto!

Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit für nach 01.01.1961 Geborene

Tägliches Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

Unter 3 Stunden             Volle Rente                       Ca. 34% vom Brutto

3 bis 6 Stunden                Halbe Rente                     Ca. 17% vom Brutto

Über 6 Stunden               Keine Rente

Das ist Ergebnis ist natürlich: brutto (vor Abzug von Steuern und Sozialabgaben).

Hierbei ist es unerheblich, welche Tätigkeiten ausgeübt werden können! Die Konsequenz ist neben dem vorprogrammierten Sozialfall der Karriereverlust, da kein Berufsschutz gegeben ist.

Können Sie noch 3-6 Stunden irgendetwas tun: gibt’s die halbe Rente, also rund 17%. Das liest sich schon auf dem Papier nicht super! In der Regel reicht es nicht mal für die Miete… Entscheiden Sie selbst, ob Sie sich auf das gesetzliche System verlassen wollen (insbesondere, wenn Sie der Haupternährer/die Haupternährerin Ihrer Familie sind).

 

Achtung: Es gibt eine 5-jährige Wartezeit, die vor allem Berufsstarter betrifft.

  • In den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung müssen mindestens drei Jahre mit Pflichtbeiträgen für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit vorliegen (besondere versicherungsrechtliche Voraussetzung).
  • Sie müssen mindestens fünf Jahre versichert sein (so genannte Wartezeit).

 

Der Staat hat zum einen den Berufsschutz aufgehoben und zum anderen die Renten gesenkt. Was heißt das denn konkret?  2001 erhielt ein Mann in Westdeutschland noch durchschnittlich 809€, wenn er weniger als 3 Std. täglich theoretisch irgendeiner Tätigkeit nachgehen konnte. In 2011 waren es nur noch 673€. 17% weniger. Eine Inflationsrate haben wir auch noch. OOOPS! Hinzu kommt: wie wahrscheinlich ist es, dass ich diese Rente überhaupt erhalte?

 

1995 gingen noch 294.000 neu in Erwerbsminderungsrente, 2008 nur noch 162.800. Und gleichzeitig sind die Rentenhöhen gesunken…Das sieht mir tendenziell nach einem längeren Sinkflug aus…

3 Fragen sollten Sie sich daher stellen: 1. Wenn Sie heute berufsunfähig wären, wären Sie in der Lage, durch eigene Mittel den Einkommensverlust auszugleichen? – Ja. Herzlichen Glückwunsch. – Nein. Das ist der Grund für eine Arbeitskraftabsicherung! 2. Ist Ihre Familie in der Lage Sie aufzufangen? – Ja. Herzlichen Glückwunsch. – Nein. Das ist das der Grund für eine Arbeitskraftabsicherung!  3. Wenn ja: Wollen Sie das auch? – Ja. Kein Kommentar. – Nein. Das ist das der Grund für eine Arbeitskraftabsicherung!

Weitere Informationen und Unterstützung bei der Wahl der richtigen Absicherung und des richtigen Anbieters erhalten Sie bei Versicherungsmaklerin Claudia Möller. http://www.finesurance.de/berufsunfaehigkeit.html oder Telefon 0163/8086510.

Artikel vom 16.06.2015

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