Versicherer weigert sich zu zahlen – was nun?


Sie sind sich nicht sicher, ob Sie seinerzeit beim Antrag Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung alles angegeben haben?

Das sollten Sie schleunigst überprüfen lassen, sonst haben Sie ggfs. umsonst gezahlt. Umsonst: das Geld ist zwar nicht mehr in Ihrem Portemonnaie, aber Sie erhalten kein Geld von Ihrer Versicherung. Also: Sie haben zwar was bezahlt und zwar viel Geld (also war das für Sie nicht umsonst), aber Sie erhalten keine Leistung von Ihrer Versicherung (das war dann umsonst – aber sowas von).

Wollen Sie der Versicherung das Geld in den Rachen schmeißen und riskieren, dass diese nicht zahlen muss, nur weil Sie vergessen haben, irgendwelche Angaben im Antrag zu machen? Vielleicht sogar nur, weil in Ihrer Krankenakte Diagnosen stehen, die nur abrechnungstechnische Gründe hatten?

Also, dann verschenken Sie das Geld lieber. Dann hat wenigstens jemand was davon, dem Sie das auch gönnen.

Wenn Sie jedoch von einer möglichen Berufsunfähigkeitsrente abhängig sind wie von Ihrem Nettoeinkommen, sollten Sie schleunigst in die Hufe kommen.

siehe Artikel Voranfrage http://blog.finesurance.de/ein-seltsames-spiel-die-voranfrage-zur-berufsunfaehigkeitsversicherung/

Und Video http://blog.finesurance.de/aufs-falsche-pferd-gesetzt-wenn-der-versicherer-zur-auszahlung-nein-sagt/

Setzen Sie sich jetzt mit mir in Verbindung, und wir schauen gemeinsam wie wir das „Ding heilen“ können. www.finesurance.de, Tel. 0163/8086510.

Denn was macht der Versicherer, wenn Sie an sein Liebstes wollen?
Er prüft, ob der erforderliche Berufsunfähigkeitsgrad erreicht ist. Wie Sie das vermeiden können, lesen Sie hier:
http://blog.finesurance.de/kein-witz-bu-rente-ohne-bu-zu-sein/

Außerdem prüft er, ob Sie vielleicht bei Antragstellung nicht alle Angaben gemacht haben, nach denen er gefragt hat (vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung). Dann haben Sie schlechte Karten.

Grafik 1

Eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung kann aber nur bestehen, wenn Ihnen die gefahrerheblichen Umstände auch bewusst waren. Es sind also dem Versicherer z.B. nur solche Krankheiten mitzuteilen, die Ihnen tatsächlich bekannt, sowie von einem gewissen Gewicht sind und nach denen auch gefragt wurde. Sind Sie z.B. Rechtsbetreuer, haben aber im Antrag kfm. Angestellter angegeben, ist das definitiv falsch. Dieses Vertun hört sich beim Gerüstbauer, der sich als Maler ausgibt, dramatischer an. Aber der zu zahlende Beitrag wird jeweils ein anderer sein….Auch wenn Sie z.B. bei einem Arztbesuch dem Arzt/Facharzt mitteilen, dass Sie schon seit Jahren Rückenschmerzen haben, Sie bei Antragstellung aber an dieser Stelle ein „Nein“ angekreuzt haben, wirft das ein schlechtes Licht auf Sie.
Bis zur Policierung sind dem Versicherer außerdem Änderungen mitzuteilen, z.B: neue Tätigkeit, Krankheiten, Hobbys.

Wenn Ihr Vertrag schon etwas länger besteht, haben Sie ggfs. Glück gehabt und kommen mit einem „Dududu. Aber jetzt ist alles vergeben und vergessen“ wieder aus der Nummer raus.

Grafik 2

 

§ 21 Abs.3 VVG: „Die Rechte des Versicherers nach § 19 Abs. 2 bis 4 erlöschen nach Ablauf von fünf Jahren nach Vertragsschluss; dies gilt nicht für Versicherungsfälle, die vor Ablauf dieser Frist eingetreten sind. Hat der Versicherungsnehmer die Anzeigepflicht vorsätzlich oder arglistig verletzt, beläuft sich die Frist auf zehn Jahre.“

Nichtsdestotrotz sollten Sie auch dann die Bedingungen und den Vertrag auf Aktualität und Leistungsbereitschaft prüfen lassen.

Also rufen Sie mich jetzt an: Tel. 0163/8086510.

Artikel vom 25.08.2014

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